Neues AKW in Erdbebenzone an Europas Grenze eine Finte Russlands?

20. September 2017
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Russland und Weißrussland bauen ein Kernkraftwerk in einer Erdbebenzone an der Grenze zu Europa. Es gab bereits jetzt schon Zwischenfälle und es wird vermutet, dass ein Vorfall inszeniert werden kann um die Leute aus Litauen zu evakuieren. Das entstehende Chaos könnte ausgenutzt werden, um Russlands Einfluss auf das Baltikum zu vergrößern.

Der norwegische Rechtsterrorist Anders Breivik, der mehreren Quellen zufolge im Ostblock trainiert hatte, äußerte in seinem 1500-seitigen Manifest große Sympathien für Russland und erhoffte sich eine rechte Terrorkampagne, die ab 2020 sogar Anschläge auf Kernkraftwerke einschließen soll, um genügend Chaos in Europa anzurichten und einen Revolutionskampf in Gang zu bringen.

Derweil stehen die Atomkraftwerke in Europa in der Kritik wegen Sabotageakten, Unfällen und Islamisten, die auf Kraftwerksgeländen arbeiteten. Kaum einer blickt aber nach Russland auf die Atomindustrie:

1993 beschädigte ein Sturm auf der Halbinsel Kola die Stromleitungen, die Reserve-Dieselgeneratoren des AKW sprangen nicht an und das Werk stand kurz vor einer Havarie, die sich zu einem Unfall wie in Tschernobyl hätte auswachsen können. Des Weiteren wurden im Jahr 2000 wegen einer Störung des Energienetzes die Reaktoren des Kombinats »Majak« im Tscheljabinsker Gebiet sowie das Kernkraftwerk Belojarsk, 60km vor Jekaterinburg, abgeschaltet. In diesen Fällen entging man nur durch großes Glück einem Szenario, welches wir nun vom AKW Fukushima Daiichi in Japan kennen.

22 von 32 der russischen Reaktoren sind alt und unsicher.

Allein 2009 (aus diesem Jahr stammen die letzten zugänglichen Daten der Aufsichtsbehörde Rostechnadsor) haben Inspektoren 491 (!) Norm- und Rechtsübertretungen in den Strukturen festgestellt, die für die Projektierung und Herstellung von Anlagen für Kernkraftwerke zuständig sind. E

Die Atomreaktoren in Russland sind nicht stabil genug, um verschiedene eventuelle Umweltkatastrophen auszuhalten – einschließlich Erdbeben.

Es gibt keinerlei Garantie, dass die vorgeschriebenen Sicherheitssysteme so arbeiten wie gefordert, um dem japanischen Szenario einer Atomkatastrophe zu entgegen. 

»Bestandteile einer Reihe von Reaktorblöcken (z. B. bei den Kernkraftwerken Balakowskaja und Kalininskaja) zeigen Materialermüdung sowie unzulässige Schwankungen von Druck und Temperatur, was zu ihrer Zerstörung führen kann«, und außerdem »die Neigung der Fundamentplatte des Gebäudes mit dem Behälter für abgebrannte Brennelemente des Kursker AKW, offenbart durch geodätische Beobachtungen, kann zu seiner Zerstörung führen«. 

An separater Stelle heißt es im Bericht des Staatsrats, dass »Konstruktionsmängel und -fehler« zu Unfällen in Blöcken des Typs RBMK-1000 (ein solcher explodierte 1986 in Tschernobyl) führen können. Außerdem werden eine Reihe spezifischer Mängel verschiedener Reaktortypen benannt.