Warum Glocks trotz harter Konkurrenz immer noch Nummer 1 bei Preppern sind

3. Mai 2017
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Glock-Fans, Glock-Hasser und auch neutrale Schützen streiten sich endlos und leidenschaftlich in Internetforen und an Schießständen, wie die Produkte des Traditionsherstellers inzwischen abschneiden gegenüber all den anderen Pistolen auf dem Markt.

Das US-Militär entschied sich kürzlich für eine SIG als neue Standard-Pistole, worauf Glock offiziell Protest einlegte beim Bundesrechnungshof. Für den Zivilschutz spielen Glocks aber nach wie vor eine entscheidende Rolle, denn hier geht es um weit mehr als nur um die Beschaffenheit des Geräts an sich:

Pistolen, die objektiv betrachtet den Glocks etwas voraus haben, werden oftmals nur in vergleichsweise kleinen Stückzahlen produziert. Ob es diese Modelle in 20 Jahren noch geben wird, ist fraglich, genauso wie die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Magazinen. Außerdem kennen Büchsenmacher Glocks auch in 20 Jahren noch in und auswendig, während das bei exotischen Konkurrenzprodukten natürlich anders aussieht. So mancher Schütze hält heute zwar vielleicht ein wertigeres Produkt in seiner Hand, aber musste Wochen warten, bis die gewünschte Visierung lieferbar war.

Es befinden sich heute geschätzte 10 Millionen Glocks weltweit im Umlauf, die Lebensdauer liegt bei moderatem Gebrauch und Pflege bei Jahrzehnten. Genau das macht Glocks für Prepper so interessant. Auch wenn die Zuverlässigkeit mit Handladungen doch variieren kann.

Ähnlich sieht es aus mit weiteren populären Militär-Pistolen wie der Beretta 92 oder der neuen SIG P320-Serie, wenn diese sich auch auf dem zivilen Markt durchsetzen kann.

Freilich verhält es sich mit Pistolen ein wenig wie mit Zauberstäben in Harry Potter-Romanen: Der Zauberstab sucht sich den Zauberer aus. Soll heißen: Als primäre Pistole sollte man sich natürlich genau das zulegen, was einem am meisten liegt und anspricht und mit dem man die besten Ergebnisse erzielt. Als Zweitwaffe (oder Drittwaffe etc.) sollte es dann aber doch eine Glock sein oder etwas Vergleichbares.

Und immer schön die Sicherheitsregeln beachten:

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