Der Prepper-Newsblitz (15.03.17)

15. März 2017
302 Views

Laden Sie diese Seite regelmäßig neu in Ihrem Browser und suchen Sie auch immer die neueste Version des Newsblitzes auf der Hauptseite

15. März 2017

  • Neue Ausgabe vom staatlichen Zivilschutz-Magazin ist verfügbar.
  • Das EU-Parlament hat entschieden über das neue Waffenrecht und die Änderungen halten sich anscheinend in Grenzen. Danke auch an die Lobbygruppen! Was ich noch nicht ganz verstehe, ist das Geschwafel über ein Verbot halbautomatischer Waffen/Magazine mit mehr als 10 Schuss. Bezieht sich das nur auf die Magazine? Da warte ich noch auf die Fachberichte. In Deutschland darf man eh schon nicht mehr als 10 Schuss im Magazin haben. Als ob sich Spinner und Kriminelle nicht irgendwie eindecken können mit High-Cap-Magazinen. Aber das Verbot kann sich nicht wirklich auf die Waffen beziehen, weil man theoretisch für alle Halbautomaten größere Magazine bauen könnte. Und: Sind jetzt 32-er Glock-Magazine verboten?
  • Neuer Hype: Angeblich soll am 1. Juni der „Deep State“ in den USA die Wirtschaft crashen, um dem ach so rebellischen Trump damit zu stürzen. Das ist in etwa genauso unglaubwürdig wie dieser Schemitah-Schwachsinn, der vor einer Weile herumgereicht wurde. Der Deep State wurde von Trump schön brav in die Administration geholt. Anscheinend kopieren Leichtgläubige und Opportunisten die Masche von Alex Jones, ständig von höchsten Verschwörungen gegen Trump zu fabulieren.

  • 83-jähriger Brite schießt einem mutmaßlichem Diesel-Dieb in den Fuß – und wird freigesprochen! Diebe suchen sich häufig Ziele auf dem Land, wo es kaum Polizei gibt. Ein solches Urteil ist für Großbritannien völlig ungewöhnlich. Zunächst kam mit ordentlicher Verspätung eine massive Polizeitruppe und verhaftete den Farmer und nicht den Dieb. Er brauchte 30.000 Pfund an Anwaltskosten, von denen 10.000 durch Spenden abgefangen wurden. Ich weiß nicht, wie das aussieht in Großbritannien mit Rechtsschutzversicherungen, aber man kann aus dem Fall viel lernen. Achtung Buchtipp. Und jetzt muss er betteln, seine Waffen wieder zurückzubekommen, mit denen er Hasen beseitigt.

11. März 2017

  • Die tollsten Hobbies sind ideal für Prepping: Hiken, Offroaden, Fitness, Schießen, usw.
  • Eine neue russische Survival-Show soll härter und abgedrehter sein als alles bisher Gesehene. Wieviel davon Marketing-Hype ist, wird sich zeigen, da man ja nicht im Ausland wirken will, als gäbe es in Russland keine Ordnung.
  • Mann baute für fast nichts eine Unterkunft, die in einen Hügel eingegraben wurde. Ich bezweifle, dass er da gar so günstig wegkam bzw. wirklich so lange darin gelebt hat. Trotzdem sehr interessant:

04. März 2017

  • Ein Bitcoin ist mehr wert als eine Unze Gold, allerdings ist die digitale Codeschnipsel-Währung nach wie vor von Problemen geplagt, wie etwa das Scaling-Problem, wegen dem bei Transaktionen Stunden oder Tage an Wartezeit entstehen können. Bitcoin kann das Volumen der Transaktionen nicht effektiv handhaben, und das bei einem Gesamtmarkt von nur rund 17 Milliarden $. Der Streit, wie man das Problem lösen kann, ist festgefahren. Ein winziges Grüppchen an Insidern sitzt nach wie vor auf einem großen Haufen Bitcoin und hat das Potenzial, den Kurs zu manipulieren. Bitcoin taugen nach wie vor nur ganz, ganz begrenzt als Wertaufbewahrung und Zahlungsmittel für die Krise. Niemand weiß, was die Bitcoin-Insider und Exchange-Betreiber tun werden, wenn es heiß her geht. Wahrscheinlich cashen die rechtzeitig aus, stehlen das Geld, tauschen es gegen Edelmetall und reguläres Geld und verschwinden mit dem Hinweis „Sorry, wir wurden gehackt“.

01. März 2017

  • Der Youtube-Kanal des BBK ist ziemlich ärmlich. Da gibt man wohl kein Geld dafür aus.

  • Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) nimmt an der diesjährigen Messe Wasser International Berlin vom 28. – 31. März mit dem Thema der Trinkwassernotversorgung und Methode zur Risikoanalyse teil. Einen weiteren wichtigen Aspekt stellen die Erarbeitung von Notfallkonzepten und die Planung von Notversorgungsressourcen in der Wasserversorgung dar, z.B. vor dem Hintergrund eines langanhaltenden Stromausfalls.
  • Britische Bürger werden konkret gewarnt, dass Islamisten eine Bomben-Kampagne starten werden.
  • 6000 Japaner sollen jetzt wieder nach Hause umziehen – in unmittelbare Nähe des Fukushima-Reaktors. Greenpeace meint, die Strahlung ist noch so hoch wie bei Tschernobyl. Bei einem Reaktor-Unglück in Deutschland wird geschätzt, dass man 400.000 Menschen evakuieren und die Hälfte davon ein Jahr lang irgendwo anders unterbringen müsste. Die Entsorgung des radioaktiven Bodens wäre eine Herkules-Aufgabe.
  • Die Massenmedien warnen vor dem Polsprung, der Umkehrung des Erd-Magnetfeldes. Dieser Vorgang ist statistisch längst überfällig und kann erhebliche Auswirkungen auf unsere Infrastruktur haben.

28. Februar 2017

  • Die Venezuela-Sozialismus-Diät: Damit verliert man pro Jahr 19 Pfund Gewicht.
  • Eine Dame dreht ein Video, wie sie mit ihrem Hobo-Kocher Eier macht. Wegen ihren gigantischen Brüsten kriegt das Video Millionen Zugriffe.
  • Bill Gates sprach kürzlich über etwas, das auch viele andere Sicherheitsexperten bereits geäußert haben: Biowaffen sind gefährlicher als Atomwaffen.
  • Es kostet 350$ an Material und mehrere Stunden Arbeit, um einen brandneuen Patriot/Minuteman-Tarnanzug herzustellen, der dich auch vor Wärmebildkameras schützt. Die Technik ist inzwischen sehr ausgereift, aber der Neupreis (wenn man einen bauen lässt) ist mit 1200$ noch zu hoch. Es bräuchte eine industrielle Produktion, dann könnte man welche für rund 600$ oder weniger verkaufen.

  • Die NASA schickt eine Sonde zur Sonne um künftig besser vorhersagen zu können, wann ein Sonnensturm passiert, der bei uns die Satelliten und das Stromnetz lahmlegen könnte. Statistisch ist so ein Event bald wieder fällig.

27. Februar 2017

  • Zellschäden verursacht durch abgelaufene Lebensmittel: Eine Studie warnt nun vor älteren Lebensmitteln. Dies ist insbesondere wichtig für die Bevorratung beim Zivilschutz. Alte Konservendosen sind eben doch nicht das Wahre. Besser sind gefriergetrocknete Lebensmittel wie Legacy Premium Food. In der Neuauflage meines Zivilschutzbuchs habe ich mehr Informationen über Konserven.

26. Februar 2017

  • Eine Umfrage förderte zutage: 32% der Deutschen haben bereits Vorräte, um im Ernstfall nicht gleich zu verhungern. 12% der Deutschen erklärten, sich die Vorrats-Empfehlungen des neuen Zivilschutzkonzepts der Regierung zu Herzen zu nehmen, was gerade einmal zwei Wochen Lebensmittel- und Trink-Vorräte darstellt, gerade genug um im Ernstfall durchzuhalten, bis staatliche Hilfemaßnahmen vielleicht greifen. 62% der Befragten halten das Zivilschutzkonzept für „Panikmache“. Das muss man sich mal vor Augen halten: Da wird nach über 20 Jahren, mitten in der Eurokrise und im neuen Kalten Krieg endlich mal das Gesamtkonzept überarbeitet, es wird nur kurz in den Medien erwähnt und schon ätzen die Bürger, dass das jetzt „Panikmache“ sei.
  • Weil sich gerade radioaktives Jod 131 über Europa verbreitet, niemand weiß woher es kommt und was als nächstes vielleicht über uns hinweg bläst, empfehle ich vom BKK die Gefahrenstudie zu radioaktiven Notsituationen: Von Evakuierungsmaßnahmen sind ca. 390.000 (Szenario „Urbaner Raum, Winter“) bzw. ca. 90.000 (Szenario „Ländlicher Raum, Sommer“) Einwohner betroffen, von denen ca. 170.000 (Szenario „Urbaner Raum, Winter“) bzw. ca. 40.000 (Szenario „Ländlicher Raum, Sommer“) langfristig (für mindestens ein Jahr) in Not – bzw. Alternativunterkünften untergebracht werden müssen.
  • Anfang März ist wieder IWA-Messe mit hunderten Ausstellern (Waffen, Outdoor usw). Wir sind wie jedes Jahr vor Ort.

25. Februar 2017

  • Sehr interessanter Artikel, warum Kaffee-Vorräte nicht nur angenehm sind oder als Tauschmittel benutzt werden können. Die leistungssteigernden Attribute können im Ernstfall wichtig sein.
  • FLIR bringt den Preiskracher auf den Markt: Taugliches Wärmebild-Monokular für 600$

  • Vor ihren Niederlagen gegen Holly Holmes und Amanda Nunes war Ronda Rousey der größte weibliche Star der UFC. Während ihre Kollegen ihr Preisgeld für Bentleys ausgeben, spart Rousey lieber auf einen Armageddon-sicheren Wohnsitz. Ihre Hobbys reichen von Stricken bis zur Pflege von Büffeln.

Leave A Comment