Umfrage: Bis zu 44% der Deutschen haben Lebensmittelvorräte

26. Februar 2017
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Kommentar

Eine Umfrage förderte zutage: 32% der Deutschen haben bereits Vorräte, um im Ernstfall nicht gleich zu verhungern. 12% der Deutschen erklärten, sich die Vorrats-Empfehlungen des neuen Zivilschutzkonzepts der Regierung zu Herzen zu nehmen, was gerade einmal zwei Wochen Lebensmittel- und Trink-Vorräte darstellt, gerade genug um im Ernstfall durchzuhalten, bis staatliche Hilfemaßnahmen vielleicht greifen.

62% der Befragten halten das Zivilschutzkonzept für „Panikmache“. Das muss man sich mal vor Augen halten: Da wird nach über 20 Jahren, mitten in der Eurokrise und im neuen Kalten Krieg endlich mal das Gesamtkonzept überarbeitet, es wird nur kurz in den Medien erwähnt und schon ätzen die Bürger, dass das jetzt „Panikmache“ sei.

In Wirklichkeit hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wissenschaftlich erforscht, wie vielfältig die Bedrohungslage ist, wie schlecht die Deutschen vorbereitet sind und wie man die Deutschen zu mehr Vorsorge animieren kann. Das heißt, die Regierung folgt den eigenen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht. Warum? In Amerika ist Prepping selbstverständlich, in Russland nehmen mehrere 10 Millionen Bürger an Übungen teil.

Berge an staatlicher, wissenschaftlicher Selbstschutz-Literatur zeigen, wie verwundbar Deutschland ist. Der Staat weiß statistisch, wer exakt wie auf was vorbereitet ist.

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